55. Dotter-Konzert: Frankenstein. Szenisch-musikalische Lesung mit Christian Klischat. Orgel: Carsten-Stephan Graf von Bothmer – Sa, 28.10.2023, 19:00 Uhr St. Josef

FRANKENSTEIN - Oder der moderne Promtheus

Gerade mal einundzwanzig Jahre alt ist Mary Shelley, als am 1. Januar 1818 ihr Frankenstein-Roman erscheint. Er wird schnell zu einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur. Shelley erzählt die fiebrige Geschichte um Victor Frankenstein, der kraft der Naturwissenschaften wie Gott sein will. Und sie erzählt vom künstlich geschaffenen und entsetzlich aussehenden Riesen, dessen Einsamkeit und Enttäuschung kein Ventil finden und umschlagen in blutigen Hass gegen seinen Schöpfer.
Kein Zufall, dass sich der Stoff an den Mythos von Prometheus anlehnt, der Leben aus Ton erschuf und sich für sein Menschengeschlecht mit den Göttern überwarf. Und kein Wunder, dass „Frankenstein“ auch zweihundert Jahre nach seinem Entstehen immer noch einen wunderbar gruseligen Lese-, Vorlese- und Interpretationsstoff abgibt.

Regie und Einrichtung: Götz Brandt; Spiel: Christian Klischat; Orgel: Carsten-Stephan Graf von Bothmer

Das Konzert findet unter den dann geltenden Corona-Richtlinien statt. Film- und Fotoaufnahmen während des Konzerts sind untersagt.

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