Aktuelles zu den Projekten

Absage Dotter-Konzerte im Dezember und Januar

24.11.2021 / Angesichts der dramatischen Zunahme der Corona-Inzidenzen, der zunehmenden Hospitalisierungen, der sich abzeichnenden Überlastung der Intensivstationen und insbesondere auch in der Verantwortung für die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie unserer Künstlerinnen und Künstler hat sich die Dotter-Stiftung schweren Herzens entschlossen, die im Dezember und Januar geplanten Dotter-Konzerte nicht stattfinden zu lassen.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir, trotz der Vielzahl der geplanten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einen für die Gesundheit aller Beteiligten risikolosen Ablauf der Veranstaltung nicht garantieren können. Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung.

Wir hoffen sehr, unser Konzertprogramm im Februar 2022  bei hoffentlich abflauender Pandemie wieder aufnehmen zu können. Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden der Dotter-Konzerte und ganz Eberstadt einen besinnlichen Advent.

Pressekonferenz am 04.11.2021: Evaluation Pacemaker Initiative an der Gutenbergschule

Cover der Evaluatlionsbroschüre, die am 04.11.2021 erscheint.

25.10.2021 / Am Donnerstag, 04.11.2021, findet um 11:00 Uhr in der Aula der Gutenbergschule die Pressekonferenz anlässlich des Erscheinens der Evaluationsbroschüre zur pacemaker Inititive an der Gutenbergschule statt.  Im Rahmen des Projektes „Dotter-Digital“ hat die Pacemaker Initiative die Gutenbergschule drei Jahre lang, seit Beginn des Schuljahres 2018/19, auf ihrem Weg zur Digitalisierung unterstützt. Dotter-Digital ist das aktuell größte Projekt der Dotter-Stiftung, es wurde nun einer umfassenden Evaluation unterzogen.

Die drei Projektpartner möchten ihre Erfahrungen gerne weitergeben und so einen hilfreichen Beitrag für weitere Schulen im Kontext ihrer Entwicklungsprozesse leisten. Aus diesem Grunde wurden die zentralen Ergebnisse der Evaluation in einer Broschüre aufbereitet, die nicht zuletzt konkrete Handlungsempfehlungen für Schulen und Bildungsakteure enthält. Zur Präsentation der Ergebnisse laden wir die interessierte Öffentlichkeit zur Pressekonferenz am Donnerstag, 04.11.2021 um 11:00 Uhr in der Aula der Gutenbergschule in Darmstadt-Eberstadt ein. Es gilt die 3G-Regelung.

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Vertreter:innen aus Lehrerschaft und Schülerschaft der Gutenbergschule (N.N.); Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung; Benjamin C. Christ, Projektleiter Dotter-Digital (Dotter-Stiftung); Inga Cordes, Leitung Pacemaker Initiative; Mila Hundertmark, Geschäftsführerin Büro für Medienbildung.

Bitte, akkreditieren Sie sich bis Montag, 01.11.2021, 18:00 Uhr, unter presse@dotter-stiftung.de.

Weitere Infos zu Dotter-Digital finden Sie auf der Website des Projekts www.dotter.digital.

 

Tanzklub für Eberstadt – Tanzprojekt Eberstadt bewegen! lädt tanzinteressierte Eberstädter zum Tanzen ein!

Fotograf: Markus Seibel
Szenenfototo Odyssee 21 22 - zeitgenössischer Tanz (wie hier) steht im Mittelpunkt des Tanzklubs.

28.09.2021 / Das Tanzprojekt "Eberstadt bewegen!", das die Dotter-Stiftung in Kooperation mit dem Hessischen Staatsballett seit dem Schuljahr 2019/20 an der Wilhelm-Hauff-Schule und der Gutenbergschule veranstaltet, lädt nun alle tanzinteressierten Eberstädter zum Tanzen ein. Getanzt wird ab dem 27. Oktober 2021, immer mittwochs von 18.00 – 19.30 Uhr, im Juli 2022 findet eine öffentliche Abschlusspräsentation im Rahmen des Projekts ""Sound of Eberstadt Süd" des Staatstheaters Darmstadt statt, das  von der Dotter-Stiftung gefördert wird. Geeignet ist der Tanzklub für alle ab 16 Jahren mit und ohne Vorerfahrung, im Vordergrund steht die Freude an der Bewegung: Gemeinsam bewegen, ausprobieren und experimentieren!

Die Leitung hat Jungyeon Kim, Choreografin und Tanzpädagogin. "Eberstadt bewegen!" ist ein Kooperationsprojekt der Dotter-Stiftung und des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main.

KONTAKT/ANMELDUNG: tanzvermittlung@staatstheater-darmstadt.de

Mit folgenden Angaben: Name, Alter, Kontakt und Telefon

Ort, Treffpunkt und weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.

Die Teilnahme ist kostenlos - Achtung, Begrenzte Teilnehmerzahl!

25 Integrationsspiele für Eberstädter Migrantenfamilien

20.07.2021 / Große Freude bei 25 Migrantenfamilien in Eberstadt: Vertreterinnen der Mobilen Praxis gGmbH überreichten je ein Exemplar des Integrationsspieles „Leben in Deutschland – spielend integrieren“.  

Karl G. Dotter, Gabriella und Prof. Ludger Hünnekens bei der Übergabe der Spiele an die Dotter-Stiftung (v.l.n.r., Fotograf Christoph Rau)

Das Spiel entstand 2016 nach einer Idee von Gabriella Hünnekens und wird vom ehrenamtlichen LiD-Team vertrieben. Die erste Auflage des Spieles wurde von verschiedenen Förderern - Unternehmen, Vereine und Privatpersonen - als spielerische Integrationshilfe für Geflüchtete aus verschiedenen Kulturkreisen finanziert. Die in Darmstadt-Eberstadt ansässige Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung hatte die erste Auflage mit 4.000 Euro gefördert und nun 25 Exemplare aus der zweiten Auflage finanziert und an die Mobile Praxis weitergegeben.

Das Spiel richtet sich an bis zu sechs Spielern ab 15 Jahren, die auf einer Deutschlandkarte als Spielbrett Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten beantworten müssen, um das Ziel, die Hauptstadt Berlin, zu erreichen. Die Fragen stehen auf Spielkarten und sind zweisprachig deutsch und arabisch. Die Spielkarten sind fröhlich und ansprechend illustriert, um die Kommunikation zu erleichtern. Passend für alle Sprachniveaus gibt es Fragen zum Leben in Deutschland in allen Bereichen, wie zum Beispiel: Muss man bei Rot an der Ampel immer stehen bleiben? Was kann ich für den Frieden tun? oder: Was ist ein Volksfest? Gerade bei einer so simplen Frage zeigt sich die große Integrationskraft des Spiels, das mit Freude und Spaß Wissen vermittelt und eine Plattform für Diskussionen bietet.

Elfriede Schnitzspan, Geschäftsführerin der Mobilen Praxis: „In Eberstadt-Süd treffen viele verschiedene Kulturen aufeinander. Die Arbeit der Mobilen Praxis ist darauf ausgerichtet, dieses Zusammentreffen erfolgreich und konfliktarm zu moderieren und so das Zusammenleben zu erleichtern. Zu den vielen bunten Bausteinen gelebter Integration gehört jetzt auch ein wunderbares Spiel, das unsere Arbeit nachhaltig bereichert.“

Gabriella Hünnekens, Gründerin des LiD-Teams und Erfinderin des Spieles: „Seit 2015 ist es mir ein großes Anliegen, Möglichkeiten zu finden, Geflüchteten und Asylbewerbern das Einleben, die Integration in ein für sie fremdes Land zu erleichtern. Viele Hürden sind zu nehmen, da unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, und jeder möchte natürlich seine eigene, von Kindheit an vermittelte Kultur bewahren und leben. Diese Schwierigkeit kann durch einfache Illustrationen und auch spielerisch überwunden werden und somit verschiedene Kulturen zueinander führen. Das Fremde kennen lernen, zu respektieren und im besten Fall als Teil seines "neuen Lebens“ anzunehmen, sehen wir als Aufgabe von unseren Integrations-Hilfsmitteln, die wir (acht Menschen aus unterschiedlichen Kulturen) gemeinsam ehrenamtlich unter Berücksichtigung vieler Kulturkreise entwickelt haben. Der Erfolg des  Integrationsspiels „Leben in Deutschland – spielend integrieren“, welches bereits in der zweiten Auflage erschienen ist, spricht für sich und natürlich auch der unermüdliche Einsatz aller ehrenamtlichen Helfer*innen – Danke!“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lid-integration.de

 

Dotter-Parcours eröffnet!

Forograf: Christoph Rau
Eröffnung des Dotter-Parcours' bei strahlendem Sonnenschein (v.l.n.r. Guido Carls, Dr. Jürgen Frei, Dieter Wichmann, Karl G. Dotter, Ludwig Achenbach M.A.)

02.07.2021 / Am Freitag, 2. Juli 2021 wurde bei schönstem Sommerwetter der Dotter-Parcours eröffnet. Anwesend waren Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung  und  Dr. Jürgen Frei, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, als Vertreter unseres Projektpartners Guido Carls und Dieter Wichmann von der TG 07 Eberstadt e.V. sowie Bezirksverwalter Ludwig Achenbach und Sportamtsleiter Martin Westermann. Ab sofort können Wanderer, Jogger und alle Bewegungsbegeisterten den Rundweg  über 10 Kilometer durch die Eberstädter Streuobstwiesen genießen.  Für weniger geübte Sportler gibt es eine kürzere Streckenvariante von 7 Kilometern Länge.  Die Idee zum Dotter-Parcours hatte Dr. Jürgen Frei bereits 2016 beim Himmelsleiterlauf. An der Verwirklichung der Idee waren zahlreiche Akteure beteiligt, darunter Forstamt, Untere Naturschutzbehörde und Straßenbauamt, denen wir an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Unterstützung danken.

 

Das Dotter-Café in Zeiten der Pandemie – Jahresbericht 2020

08.04.2021 / Ein ungewöhnliches Jahr 2020. Die Corona-Pandemie hat die üblichen Abläufe im Dotter-Café, dem offenen Treff im Süden von Eberstadt, zerschlagen. Ab Mitte März musste der offene Treff geschlossen werden; die eigentlich üblichen Öffnungszeiten konnten bis Ende 2020 nicht wieder etabliert werden.

Dennoch ist es gelungen, Kontakt zu den Kindern, Müttern und Vätern in Eberstadt zu halten. In der Zeit von Januar bis Mitte März waren insgesamt 2658 Besucherinnen und Besucher im Dotter-Café. Da der Verlauf der Pandemie nicht absehbar war (und ist), wurde nach Beginn des ersten Lockdowns am 13.03.2020 bis Ende April 2020 telefonisch Kontakt zu den Eltern im Stadtteil gehalten. Ab Mai 2020 wurde dann, unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften, der persönliche Kontakt zu den Familien einzeln bzw. im Sommer auch zu zwei Familien  wieder aufgenommen. Ein Aushang im Fenster des Dotter-Cafés mit den Kontaktdaten zur Terminvereinbarung wurde rege genutzt. Die Freude der Eltern über diese Abwechslung und Unterstützung im eingeschränkten Pandemie-Alltag war groß. Aus Sicherheitsgründen fanden die Treffen überwiegend im Freien statt. Für Treffen in den Räumen des Cafés stand schon frühzeitig eine Luftfilteranlage zur Verfügung. Insgesamt wurden für diese Treffen 449,75 Fachleistungsstunden abgerufen. Dies entspricht umgerechnet wöchentlich 14 Kontakten.

Damit kann trotz der ungewöhnlichen Umstände auf ein erfolgreiches Gelingen von Integration, Förderung und Vernetzung festgestellt werden. Die Angebote wurden von den Stadtteil­bewohnerinnen und -bewohnern gerne angenommen. Die vier Mitarbeiterinnen der Mobilen Praxis, die ein festes Dotter-Café-Team bilden, sind stets daran interessiert, angemessene Förderangebote und eine lebensweltorientierte Arbeit umzusetzen. Besonders schmerzlich und für die Kinder schwer zu verstehen war das Verbot, gemeinsam zu singen. Die Kinder forderten dies immer wieder ein und begannen von sich aus mit den ihnen bekannten Liedern, Rhythmen und Reimen. Dies zeigt, wie positiv diese Rituale von den Kindern aufgenommen wurden und wie struktur- und haltgebend diese für die Entwicklung der Kinder sind.

Auch die Konfliktlösungsstrategien und das angemessene Verhalten in der Frustrationstoleranz sind Themen, die verstärkt vermittelt wurden.

Die aktive Förderung der Fein- und Grobmotorik stehen mit im Fokus sowie der Austausch zwischen den Kulturen. Besonders die Mütter sind sehr daran interessiert, die deutsche Sprache sowie die deutsche Kultur mit ihren jahreszeitlichen Ritualen kennenzulernen. Das Team im Dotter-Café bringt den Besucherinnen und Besuchern ebenso viel Interesse an ihren Kulturen entgegen und versucht, diese zu integrieren. Das gemeinsame Frühstück, ein weiteres Highlight, fand in Form eines Picknicks im Freien statt.

Das Kernanliegen des „Dotter-Cafés“ ist, Eltern in ihrer Erziehungs­kompetenz zu stärken. Dies ist für die die Nerven strapazierende Zeit im Lockdown besonders wichtig. Auf häufig engem Wohnraum versammeln sich die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Familienmitglieder. Es sind hohe Anforderungen an die Eltern gestellt, da die Unterstützungsangebote im Umfeld, wie Kitas und Schule und Betreuung wegfallen. Gute Momente in guter Atmosphäre schaffen sind Pfeiler, auf denen das Dotter-Café aufbaut. Nach einiger Zeit entsteht ein Vertrauensverhältnis, welches auch tragfähig ist für Themen, die schwierig oder unangenehm scheinen. Das gibt zusätzliche Sicherheit in der Erziehung, Mut, zu sprechen, Vorurteile abzubauen und Verhaltensveränderungen bei sich zuzulassen. Auch hier spielen die verschiedenen Kulturen eine wichtige Rolle, denen im Dotter-Café wertschätzend und interessiert begegnet wird. Das Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und der Austausch darüber sind eine Bereicherung für alle Beteiligten. Gleichzeitig regt das Team des Dotter-Cafés dazu an, Deutsch zu sprechen, sich auszuprobieren und teilzuhaben am sozialen Leben in Eberstadt.

Das Dotter-Café arbeitet präventiv. Über modellhaftes Verhalten wird versucht, die Eltern darin zu sensibilisieren, die Bedürfnisse ihrer Kinder früh zu erkennen, angemessen darauf einzugehen und ein frühes Bewusstsein zu entwickeln bezüglich möglicher Risiken in der Entwicklung oder der sozialen Teilhabe der Kinder.

 

Elfriede Schnitzspan, 29. März 2021

 

Dotter-Digital und Gutenbergschule auf YouTube

04.03.2021 / Am Dienstag, 02.03.2021 fand eine online-Diskussion "Digitalisierung an Darmstadts Schulen gestalten" statt, zu der die GRÜNEN eingeladen hatten. Unter den knapp 50 Diskutantinnen und Diskutanten waren auch Benjamin C. Christ, Projektleiter Dotter-Digital, und Andreas Stüber, Schulleiter der Gutenbergschule, die unser dort verortetes, größtes Projekt als Best-practice-Beispiel ins rechte Licht gerückt haben.  „Dotter-Digital" wurde 2018 auf Initiative des zwischenzeitlich leider verstorbenen Beiratsmitglieds der Dotter-Stiftung Matthias Götz an der Gutenbergschule Darmstadt-Eberstadt initiiert. Dadurch war es dieser weiterführenden Schule als einer der wenigen Schulen in Darmstadt möglich, den Schulbetrieb unmittelbar nach Beginn der Corona- Pandemie an die neuen Anforderungen anzupassen. Sehen Sie sich hier den relevanten Ausschnitt an. Die ganze Diskussion finden Sie hier (Infos zu Dotter-Digital ab 01:11:18).

Weitere Infos zu Dotter-Digital finden Sie auf der Website des Projekts www.dotter.digital.

 

Abschlussdokumentation 1. Staffel StadtteilHistoriker ab sofort verfügbar

Titelseite der Abschlussdokumentation (Entwurf: Elke Lang/polynox)

06.01.2021 / Die Abschlussdokumentation der 1. Staffel der Eberstädter StadtteilHistoriker liegt ab sofort bei der Buchhandlung Schlapp in Eberstadt, Tel. 06151 / 593833 zur Abholung bereit. Die reich bebilderte Broschüre im Format DIN A4 umfasst 64 Seiten und enthält Beiträge zu folgenden Themen: Press Maschinenfabrik GmbH & Co., Zwangsarbeit in Eberstadt, Das Frankensteinisch-Schönburger Haus, Geschichte der Marienhöhe in Darmstadt-Eberstadt, Die Eberstädter Brauereien, Wein in Eberstadt, Was woa dann doo do? (Eberstädter Bauprojekte 2013 - 2016), Das Eberstädter Rathaus, Eine Waldtopographie Eberstadts bis zur Barockzeit, Die evangelische Marienschwesternschaft und Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts.

Wenn Sie Interesse an den Langfassungen der jeweiligen Themen haben, schreiben Sie eine E-Mail an s.meder (at) dotter-stiftung.de

Radiotipp: Auf rechter Straße – Live-Interview mit Dr. Joachim Schmidt am 6. November 2020, ca. 17:00 Uhr

06.11.2020 / Heute hätte unsere Buchpräsentation „Auf rechter Straße“ stattfinden sollen. Wir mussten sie aus den bekannten Gründen leider absagen. Immerhin gibt es aber zwei Lichtblicke zu vermelden: Zum einen wird heute gegen 17.00 Uhr in der Hörfunk-Sendung „Musik am Nachmittag“ auf hr2 kultur  im aktuellen Kulturgespräch Daniela Baumeister live mit dem Autor Dr. Joachim Schmidt sprechen und ihn zu seinem Buch interviewen – eischalten lohnt sich also.

Zum anderen steht der Ausweichtermin fest, es ist Sonntag, 30.05.2021. Bitte notieren Sie sich schon jetzt diesen Termin. Details zu den Anmelde-Modalitäten folgen Mitte April 2021.

Immer noch hörenswert: Das Hörfunkfeature von Dr. Joachim Schmidt: Auf rechter Straße. Wie sich ein evangelischer Pfarrer dem Nationalsozialismus unterwarf. Sie finden das Feature in der hr2-App, und auch hier als Podcast.

 

Zum Buch selbst:

Cover des Buches "Auf rechter Straße" von Dr. Joachim Schmidt. Entwurf: Elke Lang, polynox

Der evangelische Pfarrer Wolfgang Weißgerber in Darmstadt-Eberstadt (1900-1984) hatte zwei Leidenschaften: Seine Jugend- und seine Pressearbeit. Als die Nationalsozialisten 1933 daran gingen, sich alle Lebensbereiche in Deutschland zu unterwerfen, glaubte er, durch Paktieren mit der NDSAP seine bis dahin sehr erfolgreiche Arbeit schützen zu können. Er trat in die SA ein und wurde Mitglied der NS-Reichsschrifttumskammer. Aber binnen eines Jahres war seine Gemeindejugend in die HJ eingegliedert, und sein Gemeindeblatt geriet unter immer stärkeren Druck.

Weißgerber leistete keinen Widerstand, sondern passte sich an und schrieb bis zum Ende seines Gemeindeblatts 1941 immer härtere Leitartikel im Sinne der NS-Propaganda. Als nach dem Krieg einer seiner Texte in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde, tat er das als „Verunglimpfung von kommunistischer Seite zur Herabwürdigung der Kirche“ ab. Fast 40 Jahre lang predigte er seiner Gemeinde das Erbarmen Gottes für den reuigen Sünder. In eigener Sache blieb er bis zu seinem Tod stumm – wie fast alle seiner Generation.

 

Das Buch ist im Darmstädter Justus von Liebig-Verlag erschienen und zum Preis von 12,95 Euro im stationären und im online-Buchhandel erhältlich.

Juden in Eberstadt von Michael Zimmermann – jetzt im Buchhandel erhältlich.

Bei einer gut besuchten Buchpräsentation (Lesung: Martin Müller, musikalische Umrahmung: Roman Kuperschmidt - Klarinette) am Freitag, 08.11.2019 in der Aula der Guenbergschule Eberstadt wurde der interessierten Öffentlichkeit und der Presse das Buch JUDEN IN EBERSTADT des ortsansässigen Autors Michael Zimmermann vorgestellt. In der gut zweistündigen Veranstaltung an einem geschichtsträchtigen Datum, der Oberbürgermeister Jochen Partsch ein bewegendes und bemerkenswertes Grußwort voranstellte, wurde  ein repräsentativer Querschnitt aus dem Buch vorgestellt. Michael Zimmermann selbst stellte sich nach der Buchpräsentation den Fragen des gut hundertköpfigen Publikums und signierte auf Wunsch sein Buch.

 

Titel des Buches "Juden in Eberstadt", Entwurf: Elke Lang, polynox

Das Buch ist im Justus von Liebig-Verlag Darmstadt erschienen und in allen Buchhandlungen, z.B. der  Buchhandlung H.L. Schlapp, Heidelberger Landstr. 190, 64297 Darmstadt, Tel. 06151 / 59 38 33, Email eberstadt@schlapp.de zum Preis von 15 Euro erhältlich. Der Erlös kommt den von uns unterstützten Programmen gegen Gewalt, Antisemitismus und Rassismus in Eberstädter Schulen zugute. Sämtliche Kosten der Publikation trägt die Stiftung.

Die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung ist dankbar und glücklich, auf diese Weise dazu beizutragen, die Erinnerung an die jüdischen Bürger ihrer Heimatgemeinde wach zu halten.

 

Aktuelles aus der Stiftung

Illumination des Weihnachtsbaums auf dem Eberstädter Marktplatz am 25.11.2021

CVJM-Bläserkreis bei der Illumination 2019 (Fotograph: Christoph Rau)

18.11.2021 / Seit dem Jahr 2016 finanziert die Hans Erich und Marie Dotter-Stiftung alljährlich ihrer Heimatgemeinde Eberstadt einen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Auch in diesem Jahr wird dort wieder eine etwa 12 Meter hohe Nordmanntanne aus dem Spessart aufgestellt. Der Baum ist etwa 25 Jahre alt und wiegt drei Tonnen. Am Donnerstag, 25. November 2021 wird der Baum um 18:00 Uhr erstmals vom Geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Karl G. Dotter, festlich illuminiert. Über 300 Lichter erstrahlen dann und tauchen den Eberstädter Marktplatz in vorweihnachtlich warmes Licht. Bezirksverwalter Ludwig Achenbach und Karl G. Dotter halten kurze Ansprachen, der CVJM-Bläserkreis unter der Leitung von Hermann Fetzer spielt adventliche Weisen.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter und unter freiem Himmel statt, Besucher werden gebeten, auf ausreichend Abstand zu anderen Besuchern zu achten und eine OP- oder FFP2-Maske zu tragen.

Elfriede Schnitzspan komplettiert Beirat der Dotter-Stiftung

Fotograf: Mike Haller
Neu im Beirat der Dotter-Stiftung: Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Geschäftsführerin der Mobile Praxis gGmbH.

01.10.2021 / Der Vorstand der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Darmstadt-Eberstadt freut sich sehr, mitteilen zu können, dass der seit dem Tod von Matthias Götz (+2019) vakante Platz im Beirat ab dem 1. Oktober 2021 wieder besetzt ist. Der Vorstand hat Frau Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Geschäftsführerin der Mobilen Praxis gGmbH, in den Beirat berufen; Frau Schnitzspan hat die Berufung gerne angenommen. Der Vorstand ist überzeugt, dass Frau Schnitzspan aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im sozialen Bereich, ihrer Persönlichkeit und ihrer exzellenten Vernetzung in Eberstadt eine wertvolle Ergänzung des Beirates sein und im Sinne der Intentionen des Stifterpaares und damit zum Wohle Eberstadt handeln wird.
Elfriede Schnitzspan hat in einem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern Karl G. Dotter und Dr. Jürgen Frei am 27. September 2021 dieses Angebot sehr gerne angenommen und es als eine Ehre bezeichnet, Beirätin sein zu dürfen. Sie sagt weiter: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und stelle gerne meine Energie, Kenntnisse und Erfahrungen im sozialen Bereich auf diesem Wege der Dotter-Stiftung und dem Stadtteil Eberstadt zur Verfügung. Auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Beirat freue ich mich und denke, dass wir weiterhin viele sinnvolle Projekte für die Menschen in Eberstadt auf den Weg bringen werden.“
Ludwig Achenbach, Vorsitzender des Beirates und Bezirksverwalter von Eberstadt, begrüßt die Entscheidung: „Wir freuen uns im Beirat sehr, Elfriede Schnitzspan als neue Kollegin begrüßen zu können. Sie ist uns bestens bekannt und mit den Eberstädter Themen sehr gut vertraut. Die Berufung von Frau Schnitzspan wird fachlich wie menschlich eine große Bereicherung für unsere Zusammenarbeit sein. Mit der Berufung der ersten Frau in eines der beiden verfassungsgemäßen Organe der Dotter-Stiftung beschreitet diese einen richtigen Weg.“
Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung und Großneffe des Stifters Hans Erich Dotter: „Frau Schnitzspan ist der Dotter-Stiftung schon seit 2015 bestens bekannt und es war in all den Jahren eine wahre Freude, mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Stiftung und ganz Eberstadt haben von ihrer hervorragenden Kenntnis der Situation vor Ort profitiert. Einige ihrer guten Vorschläge wurden von uns prompt umgesetzt. Insbesondere zu nennen ist hier das von Eberstädter Müttern und Vätern mit Kleinkindern gern besuchte Dotter-Café. Wie schon in den vergangenen Jahren freue ich mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Frau Schnitzspan und wünsche ihr und dem Team der fünf Beiräte viel Erfolg - zum Wohle der Eberstädter Bevölkerung.“
Neben Ludwig Achenbach und Elfriede Schnitzspan gehören dem fünfköpfigen Beirat die jeweiligen Pfarrer der Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde – derzeit Jonas Bauer – und der kath. Kirchengemeinde St. Josef und St. Georg – derzeit Kai Hüsemann – sowie Hans-Dieter Schöneck, langjähriger Weggefährte und Berater von Hans Erich Dotter, an. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei Förderentscheidungen zu beraten und kann auch durch Projektvorschläge eigene Impulse setzen.

 

Der Imagefilm der Dotter-Stiftung ab sofort auf YouTube!

25.06.2021 / Der Imagefilm der Dotter-Stiftung ist fertig und ab sofort auf YouTube! In gut drei Minuten gewinnen Sie einen Eindruck von der Stiftung und ihren Projekte in ihrer ganzen Vielfalt. Ob "Eberstadt an einem Tisch", der Circus Waldoni, die Dotter-Konzerte oder Projekte an der Wilhelm-Hauff-Schule und der Gutenbergschule - die Dotter-Stiftung fühlt sich dem Auftrag ihres Stifterpaares verpflichtet. "Kräfte vor Ort wecken und stärken" ist unser Motto, und wir setzen es gerne zum Wohle von Eberstadt um. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ansehen unseres Imagefilms.

 

35. Dotter-Konzert: Die Fledermaus à trois – ab sofort auf YouTube!

20.03.2021 / Ab sofort auf dem YouTube-Kanal der Dotter-Stiftung: Das Video zum 35. Dotter-Konzert "Die Fledermaus à trois" mit Michael Quast und Sabine Fischmann in allen Rollen und Markus Neumeyer als Orchester am Klavier.

 

Das neue Gesicht bei der Dotter-Stiftung – Sandra Knatz verstärkt das Team der Geschäftsstelle

01.02.2021 / Ab dem 1. Februar 2021 begrüßen wir unsere neue Kollegin in der Geschäftsstelle der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Eberstadt: Sandra Knatz (44) tritt ihre neue Stelle als Büro-Assistenz an. Nach Stationen bei der Sparkasse Rhein-Neckar Nord und in der Direktion der Deutschen Vermögensberatung war Frau Knatz zuletzt im Haus am Maiberg, der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz als Büroleiterin und Sekretärin des Direktors tätig. Sie freut sich schon sehr auf ihre neue Tätigkeit: „Ich bin gespannt auf die neue berufliche Herausforderung im Team der Dotter-Stiftung und hoffe, mit meinem Engagement zum Erfolg der Stiftung beitragen zu können.“

Sandra Knatz ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Lorsch.

Die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung wünscht Sandra Knatz einen guten Einstieg und viel Freude bei ihrer neuen Tätigkeit.

Bücherpaket für die Stadtteilbibliothek Eberstadt

25.01.2021 / Gute Nachrichten für die Stadtteilbibliothek Eberstadt in Zeiten der Pandemie: Die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung hat am Montag, 25.01.2021, alle bereits erschienenen Publikationen (sofern dort noch nicht vorhanden) in mehrfacher Anzahl an die Stadtteilbibliothek gespendet. Darunter sind sämtliche Publikationen der „1. Staffel der Eberstädter StadtteilHistoriker“ und die zugehörige Abschlussdokumentation, insgesamt 37 Medien. Ab sofort sind zusätzlich drei weitere Exemplare der Biographie von Hans Erich Dotter in der Stadtteilbibliothek vorhanden. Zwei weitere Ausgaben des Buches erhält die Stadtbibliothek Darmstadt.

Fotograf: Christoph Rau
Übergabe der Bücher mit Corona-Abstand in der Stadtteilbibliothek Eberstadt, v.l.n.r. Bezirksverwalter und Beiratsvorsitzender Ludwig Achenbach M.A., Bereichlseiter Kunst und Kultur Steffen Meder, Bereichsleiter Fördermanagement Benjamin C. Christ, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Katl G. Dotter, Bibliotheksleiterin Monika Cebulla.

Monika Cebulla, Leiterin der Stadtteilbibliothek Eberstadt, freut sich über den Zuwachs im Bestand: „Es ist schön, dass die Schriften zur reichen Eberstädter Geschichte nun auch in mehrfacher Ausgabe hier für die Leserinnen und Leser im Stadtteil ausleihbar sind. Besonders freuen wir uns, dass in der Stadtteilbibliothek nun auch die Biographie von Hans Erich Dotter mehrmals verfügbar ist; die Lebensgeschichte des Begründers der in Eberstadt in vielfältigen Bereichen überaus aktiven Stiftung ist hochinteressant."

Neben Bezirksverwalter Ludwig Achenbach, der zugleich Beiratsvorsitzender der Dotter-Stiftung ist, nahmen auch Karl G. Dotter, der Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Bildungsdezernent Bürgermeister Rafael Reißer an der Übergabe teil.

Karl G. Dotter erinnerte bei dieser Gelegenheit an seinen Großonkel: „Hans Erich Dotter war ein Bücherfreund, hatte aber als vielbeschäftigter Unternehmer kaum Zeit, zu lesen. Erst nach dem Verkauf seiner Goldwell an Kao 1989 konnte er seine private Büchersammlung auch nutzen. Im Sitz der Stiftung stehen noch heute seine Bildbände, Lexika und Fachbücher, aber auch Klassiker und leichte Romane. Er wäre glücklich, wenn er erleben könnte, dass die diversen Veröffentlichungen seiner Stiftung so begehrt sind.“

Bürgermeister Rafael Reißer betont den Wert der Stadtteilbibliothek und des Lesens: „Die Pandemie hat Deutschland und die Welt nach wie vor fest im Griff. Eine Einrichtung wie die Stadtteilbibliothek Eberstadt, die zur Zeit einen Bestellservice anbietet, ist essentiell für die geistige Grundversorgung der Bevölkerung. Ich bin der Dotter-Stiftung dankbar, dass sie ihre Publikationen gespendet hat und freue mich, dass seitens der Stiftung die Zusage vorliegt, alle zukünftigen Druckwerke in mehrfacher Ausgabe ebenfalls an die Stadtteilbibliothek zu spenden.“

Dotter-Stiftung jetzt mit eigenem YouTube-Kanal!

08.01.2021 / Die Corona-Pandemie hat als Kollateralnutzen auch bei der Dotter-Stiftung einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Unter anderem haben wir seit kurzem unserer eigenen YouTube-Kanal Dotter-Stiftung. Dort werden nach und nach Filme, Trailer und Dokumentationen der Stiftungsarbeit veröffentlicht - seien Sie gespannt! Den Anfang macht ein Trailer zum Liederabend vom 18. und 19.09.2020, dem 32. Dotter-Konzert mit Margarete Joswig (Mezzosopran) und Gerold Huber (Klavier). Die beiden Künstler haben sich beim "Rheinlegendchen" von Gustav Mahler filmen lassen - viel Freude beim Anhören, Ansehen und Schwelgen in Erinnerungen! Herzlichen Dank an Lara Olbeter und FalkFilm für den schönen Mitschnitt!