Aktuelles zu den Projekten

Dotter-Digital – die Digitalisierung der Gutenbergschule beginnt!

Die Dotter-Stiftung investiert 375.000 Euro in die Digitalisierung der Gutenbergschule

Die Projektpartner Dotter-Stiftung, Gutenbergschule Darmstadt-Eberstadt, Pacemaker Initiative und Strahlemann-Stiftung haben auf einer Pressekonferenz das Projekt Dotter-Digital vorgestellt.

Unser Podium in der Aula der Gutenbergschule - Dank an (v.l.n.r.) Andreas Stüber, Benjamin C. Christ, Karl G. Dotter. Roman R. Rüdiger und Franz-Josef Fischer (Foto: Dennis Kröschell)

Das Projekt Dotter-Digital

Die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung (Darmstadt-Eberstadt), die Strahlemann-Stiftung (Heppenheim) und die Pacemaker Initiative (Düsseldorf) verwirklichen gemeinsam mit der Gutenbergschule Darmstadt-Eberstadt das Projekt Dotter-Digital. Das Projekt wird die Digitalisierung der Gutenbergschule über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren vorantreiben; es hat ein Gesamt-Volumen von insgesamt 375.000 Euro und ist damit das bislang größte Projekt der Dotter-Stiftung. Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung, sagt zu Dotter-Digital: „Der Stiftungsauftrag der Dotter-Stiftung ist weit gefächert, so dass wir für Eberstadt viel Gutes verwirklichen können. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Förderung von Bildung und Ausbildung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Wir wollen jungen Menschen möglichst attraktive Zukunftschancen eröffnen. Hierzu gehört insbesondere die Digitalisierung.“

Initiiert wurde das Projekt von Matthias Götz, Mitglied des Beirats der Dotter-Stiftung. Herr Götz ist hauptberuflich Rechtsanwalt in einem großen, in ca. 140 Ländern tätigen Unternehmen, das seinen Mandanten Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung anbietet. Dort erlebt er täglich den Nutzen des Einsatzes der digitalen Werkzeuge und die rasante Entwicklung, die auf diesem Gebiet zu verzeichnen ist. In Deutschland herrscht hier ein großer Innovationsrückstau, der dringend aufgeholt werden muss, soll das Land nicht seinen Anschluss an die weltweiten Märkte verlieren. Auch die soziale Teilhabe erfordert heute Digitalität. Je früher die Menschen mit den technischen Möglichkeiten intelligent und kritisch umzugehen lernen und diese bereits in der Schule einsetzen, desto besser werden sie damit auch im Berufsleben umgehen können. „Die Digitale Revolution steht nicht vor der Tür, sondern sie umgibt uns bereits“, so Benjamin C. Christ, der den erkrankten Beirat Matthias Götz auf dem Podium vertrat. „Wir hoffen, dass die gute Zusammenarbeit innerhalb des Orga-Teams auf die Projektarbeit ausstrahlt und sich die Freude bei der Vorbereitung des Projekts auf das Projekt und die Schülerinnen und Schüler überträgt.“

 

Roman R. Rüdiger erklärt die Pacemaker Initiative (Foto: Dennis Kröschell)

Kooperationspartner und Ziele

Mit der Pacemaker Initiative, einem Kooperationsprojekt der gemeinnützigen Organisationen Education Y und Teach First Deutschland, und der Talent Company der Strahlemann-Stiftung arbeiten zwei im Bereich der Digitalisierung in der schulischen Bildung deutschlandweit erfahrene Akteure mit Dotter-Stiftung und Gutenbergschule, einer Kooperativen Gesamtschule ohne Oberstufe mit 440 Schülerinnen und Schülern in Eberstadt, zusammen. Die Gutenbergschule sieht großen Verbesserungsbedarf im Bereich der digitalen Bildung; dabei soll das Projekt, das auf drei Jahre befristet ist, danach autonom an der Schule durch entsprechend fortgebildete Lehrkräfte weitergeführt werden. Hierbei sollen auch neue, zeitgemäße Unterrichtsformen etabliert werden. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern Kompetenzen an die Hand geben, die Sie später im Berufsleben auch sinnvoll anwenden können“, sagte Schulleiter Andreas Stüber.

Pacemaker Initiative

In einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt stehen Schulen vor neuartigen und vielfältigen Herausforderungen, um ihren Bildungsauftrag erfolgreich umzusetzen. Daher unterstützt die Pacemaker Initiative Schulen auf ihrem Weg hin zu einem zeitgemäßen Unterricht. Dieser gelingt dann, wenn digitale Methoden souverän ausgewählt und eingesetzt werden und wenn diese sowohl für Lernende als auch für Lehrende einen Zugewinn darstellen. In Darmstadt-Eberstadt arbeitet die Pacemaker Initiative dank der Finanzierung durch die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung drei Jahre lang mit der gesamten Schulgemeinde der Kooperativen Gesamtschule Gutenbergschule zusammen.

Talent Company

Integraler Bestandteil von Dotter-Digital wird, neben der Digitalisierung des Unterrichts, das Konzept der Talent Company sein, das Schülerschaft, Schule und Unternehmen frühzeitig in der Schule zusammenbringt und im Prozess der Berufsorientierung unterstützt. Durch einen eingerichteten Fachraum, für dessen Ausstattung die Dotter-Stiftung 25.000 Euro zusätzlich bereitstellt, erhält die Berufsorientierung eine räumliche Verankerung und damit nachhaltige Präsenz im Alltag der Schule.

Weitere Informationen mit Stimmen unserer Partner zum Projekt finden Sie in der Pressemeldung zum Projekt.

 

Eberstadt-Süd ohne Dotter-Café kaum mehr denkbar

Großer Erfolg für das Dotter-Café in Eberstadt-Süd

Elfriede Schnitzspan, Geschäftsführerin der Mobilen Praxis gGmbH, in ihrem Jahresbericht 2018 zum Dotter-Café: "Der Süden Eberstadts ist ohne das Dotter Café kaum mehr vorstellbar. Wir haben schon öfter die Rückmeldung bekommen, dass das Dotter-Café etwas ganz Besonderes für Eltern und Kinder ist und ihnen Vergleichbares nicht bekannt ist." Wir sagen auch an dieser Stelle: Danke Dotter! Wir gratulieren unserem Kooperationspartner Mobile Praxis gGmbH zum großen Erfolg. Den vollständigen Jahresbericht mit vielen interessanten Details lesen Sie hier.

 

Gedenkveranstaltung „Juden in Eberstadt“ am 10.11.2018

Textsammlung zur Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 ab 18.01.2019 erhältlich

In einer viel beachteten Gedenkveranstaltung am 10.11.2018 im Ernst-Ludwig-Saal haben wir der Novemberpogrome von 1938  gedacht und versucht, die Opfer zu würdigen und dem Vergessen zu entreißen. Wir wollten auch ein zivilgesellschaftliches Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und politischen Extremismus setzen. Die Besprechung der Gedenkveranstaltung aus dem Darmstädter Echo finden Sie hier.

 

 

Dotter-Zeit für Familien geht an den Start

Auftaktveranstaltung und Netzwerktreffen zum Projektstart

Für das Jahr 2018: 500 Fachstunden im Gegenwert von 31.500 Euro für hilfebedürftige Familien

Am Dienstag, den 4. September 2018 fand im Kindergarten St. Georg in Darmstadt-Eberstadt in Anwesenheit von fast 40 Projektpartnern und Beteiligten die Auftaktveranstaltung für die „Dotter-Zeit für Familien“, einem innovativen Projekt der Mobilen Praxis gGmbH, statt.

Hausherr Pfarrer Kai Hüsemann begrüßte die Gäste und ließ in seiner kurzen Ansprache die Entstehungsgeschichte der „Dotter-Zeit für Familien“ Revue passieren. Die Idee, Familien mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren unbürokratisch und rasch Hilfe zukommen zu lassen, sofern keine Hilfe vom Städtischen Sozialdienst in Anspruch genommen wird, ist nach über einjähriger Entwicklungszeit zwischen verschiedenen Akteuren nun startklar. Familien erhalten professionelle Hilfe bei Behördenangelegenheiten und Antragsstellungen, Fragen zur Existenzsicherung, Entwicklungsauffälligkeiten, Förderung ihrer Kinder in KITA und Elternhaus, Erziehungsfragen und familiären Konflikten.

Auf Initiative von Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Leiterin der Mobile Praxis gGmbH, hat sich die Dotter-Stiftung bereit erklärt, dieses Projekt zu finanzieren. Fachkräfte aus Einrichtungen in Eberstadt übernehmen die maximal 10 Stunden Hilfe direkt in der Familie.

 

Die Hilfe wird beantragt bei allen KITAs in Eberstadt, oder bei:

 

Mobile Praxis gGmbH, Grenzallee 4-6, 64297 Darmstadt-Eberstadt, Tel. 06151 / 50 43 992

Stichwort: Dotter-Zeit für Familien

 

Für das Jahr 2018 stehen 500 Fachstunden im Gegenwert von 31.500 Euro zur Verfügung. Eine Fortführung des Projektes über das Jahr 2018 hinaus ist bei gutem Erfolg denkbar.

 

Elfriede Schnitzspan sagt hierzu: „Die Dotter-Zeit für Familien ist ein großer Gewinn für Familien in Eberstadt und eine gute Investition in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen sowie eine große Hilfe für Eltern. Hilfe muss niedrigschwellig und früh ansetzen, dann ist sie effizient und nachhaltig “

Karl G. Dotter, Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung zum neuen Projekt: „Die Dotter-Stiftung möchte mit ihrem neuen Kooperationsprojekt „Dotter-Zeit für Familien“ ein flankierendes Angebot zu staatlicher Hilfe anbieten. Ich bin selbst Vater von drei inzwischen erwachsenen Kindern und kenne die Herausforderungen, vor denen Familien stehen können, daher sehr gut. Es ist dem Vorstand und Beirat der Dotter-Stiftung eine große Freude, auch auf diese Weise den Willen unseres Stifterpaares Hans Erich und Marie Elfriede Dotter, zwei ausgesprochenen Familienmenschen, umzusetzen.“

Orgelsanierung in St. Josef läuft an

Pressekonferenz zum Auftakt der Orgelsanierung am 17.05.2018

Großprojekt für Stiftung und Gemeinde: Bis zu 450.000 Euro stehen bereit

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Dr. Jürgen Frei, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, und Kai Hüsemann, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Josef Eberstadt, das Projekt „Orgelsanierung“ der Öffentlichkeit vorgestellt:
Die Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Josef wird am 28.05.2018 abgebaut. Das Instrument stellt ein Konglomerat von Bauteilen unterschiedlichen Alters dar – die ältesten Teile stammen noch von 1854 – und tat 70 Jahre seinen Dienst in St. Josef. Der Sanierungsbedarf wurde durch ein Gutachten des Orgelsachverständigen Dr. Achim Seip aus dem Jahre 2017 bestätigt, die Orgel wird nun in etwa eineinhalbjähriger Bauzeit durch die Firma Werner Bosch Orgelbau GmbH grundlegend überholt und erweitert.
Das Projekt hat ein Volumen von ca. 450.000 Euro und wird aus der Verbrauchsstiftung der Dotter-Stiftung finanziert. Neben Abbau, Restaurierung erhaltenswerter Teile, Erweiterung und Neuaufbau umfasst das Vorhaben auch die nötigen baulichen, statischen und elektrotechnischen Ergänzungen in St. Josef.
Hintergrund der Orgelsanierung ist die Umsetzung des Stifterwillens: Mit musikalisch gestalteten Gottesdiensten und Kirchenkonzerten wollte der verstorbene Hans Erich Dotter durch seine Stiftung die Menschen wieder mehr für die Kirchen interessieren und gewinnen. In diesem Sinn soll die grundsanierte und erweiterte Orgel in St. Josef spätestens ab Ende 2019 zu einem zusätzlichen Keim anziehender liturgischer, kultureller und pastoraler Arbeit für Eberstadt werden.
Dr. Jürgen Frei sagte: „Als begeisterter Amateurmusiker freue ich mich sehr, dass St. Josef bald über eine hervorragende Orgel für liturgische Zwecke, aber auch für Konzerte verfügen wird. Da wir gemäß dem Auftrag unseres gemischt-konfessionellen Stifterpaares die Sanierung der Orgeln der Dreifaltigkeitsgemeinde und der Christuskirche ebenfalls unterstützen werden, freuen wir uns schon heute auf hochklassige Konzerte. So schwebt uns für 2019 oder 2020 ein „Dotter-Orgel-Festival“ vor, das vielleicht zu einer Institution werden könnte.“
Pfarrer Kai Hüsemann sagte: „Ich freue mich sehr für meine Gemeinde in St. Josef, dass der lange zugunsten anderer Projekte zurückgestellte Wunsch einer besseren Orgel nun Wirklichkeit wird. Das soziale Engagement der Dotter-Stiftung hat alle Bedenken hinsichtlich der ethischen Vertretbarkeit dieses Großprojekts ausgeräumt. Ab Mitte nächsten Jahres haben wir ein Instrument, mit dem Gottesdienste und musikalische Veranstaltungen noch attraktiver gestaltet werden können.“

Aktuelles aus der Stiftung

Neuigkeiten und Updates zu Veranstaltungen

Das Konzertprogramm 2019 finden Sie hier zum Download.

Der online-Vorverkauf für das 19. Dotter-Konzert, das Da Ponte-Festival mit Preisträgern des Inge Murjahn-Wettbewerbs und Musik von Mozart, Verdi, Chopin, Liszt und Puccini am Samstag, 27. April 2019 um 19:00 Uhr im Ernst-Ludwig-Saal hat begonnen. Karten erhalten Sie über unseren Dienstleister ztix. Ab Freitag, 29.März 2019 erhalten Sie auch Karten an unseren Vorverkaufsstellen in Eberstadt, der Buchhandlung Schlapp und der Bezirksverwaltung.

Auch für unser 20. Dotter-Konzert am Muttertag, Nächte in spanischen Gärten mit Liedern und Klaviermusik von der Iberischen Halbinsel und aus Südamerika am Sonntag, 12. Mai 2019 um 18:00 Uhr im Ernst-Ludwig-Saal können Sie schon jetzt Karten onkline bei ztix kaufen.  Ab Gründonnerstag, 18. April 2019 erhalten Sie auch Karten an unseren Vorverkaufsstellen in Eberstadt, der Buchhandlung Schlapp und der Bezirksverwaltung.

Danke an unser großartiges Publikum beim 18. Dotter-Konzert mit den PEPPERROSES am 8. März 2018 - der Ernst-Ludwig-Saal war bis auf den letzten Platz ausverkauft, die Stimmung phantastisch und die acht Pepperroses kommen in zwei Jahren gerne wieder nach Eberstadt!

Die Dotter-Stiftung ist jetzt auch auf YouTube! Dank an Hannes Marb, Sportlehrer der Gutenbergschule, fürs Hochladen des Videos zum German Indoor Rugby Cup 2017 in Darmstadt. Um das Video anzusehen, folgen Sie bitte dem Link.