Aktuelles zu den Projekten

36. Dotter-Konzert: III. Da Ponte-Festrival – der Vorverkauf hat begonnen!

12.08.2022 / Der Vorverkauf für das 36. Dotter-Konzert, unser III. Da Ponte-Ferstival mit Preisträgern des Inge Murjahn Wettbewerbs 2022, hat begonnen. Junge, hoch talentierte Musikerinnen und Musiker öffnen eine musikalische Pralinenschachtel mit bekamnnten und beliebten Kompositionen von Mozart, Rossini, Donizetti, Yann Tiersen  und anderen mehr. Das Konzert entsteht in Zusammenarbeit mit der Da Ponte Stiftung Darmstadt, es findet statt am Freitag, 2. September 2022 um 19:00 Uhr im Ernst-Ludwig-Saal unter den dann geltenden Corona-Richtlinien; am Platz herrscht Maskenpflicht (OP- oder FFP2-Maske). Bitte beachten Sie, dass Film- und Fotoaufnahmen untersagt sind. Karten erhalten Sie bei unserem Ticket-Dienstleister ztix. 

Jahresbericht Dotter-Zeit für Familien für das Jahr 2021 – Sehr große Nachfrage nach der Dotter-Zeit für Familien

15.07.2022 /Die Coronapandemie hat Familien viel abverlangt. Der Hilfe- und Unterstützungsbedarf ist auch in Eberstadt sehr groß. Im Coronajahr 2021 war die Dotter-Zeit für Familien so gefragt wie noch nie zuvor. 26 Familien wurden mit 416 Stunden über das Budget des Dotter-Café beraten. Die Familien, alles Besucherinnen des Cafés, meldeten sich während der wegen der Pandemie erforderlichen Schließungen und baten um Unterstützung. Von den weiteren 130 Familien wurden 21 über die Caritas und 78 Familien über die Mobile Praxis begleitet. Hinzu kommen 31 Familien, die über die Förderung in Kitas unterstützt wurden. Insgesamt konnte 156 Familien geholfen werden. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 1 241,5 Stunden geleistet, zuzüglich 416 Stunden über das Dotter Café.

Vermittelt wurden die Dotter-Zeit 78mal über Schulen und die Schulsozialarbeit, 36mal über Kitas, 12mal über den Städtischen Sozialdienst, 6mal über Caritas, 5 über Kooperationen in Eberstadt wie das Kinderhaus, die Eberschaftshilfe und Therapeut*innen. 19 Familien haben sich selbst gemeldet. Dies bestätigt die jahrelange Beobachtung, dass die engen Kooperationen in Eberstadt die Familien besser erreichen als eine reine-Komm-Struktur. Weiterhin zeigt sich, dass auch im Jahr 2021, in dem aufgrund der Corona-Pandemie viele Kooperationen gezwungenermaßen eingeschränkt und anderes als gewohnt stattfinden mussten, die Dotter-Zeit in Eberstadt bestens bekannt ist und von verschiedenen Stellen vermittelt wird.

Insbesondere während der Lockdowns, als die Schulen geschlossen waren, häuften sich Anfragen nach Unterstützung im Homeschooling. Hier sind viele Familien an ihre Grenzen gestoßen. Weitere Themen waren iu.a. Förderung von Sozialkontakten, Unterstützung bei Behördengängen und Anträgen, Hilfe bei Erziehungsfragen, Hilfe bei Förderung in Kita und Elternhaus. Die folgenden Fallbeispiele verdeutlichen die Vielfalt der Themen, die in der Dotter-Zeit bearbeitet werden.

 Familie 1

Selim (Name geändert) und seine Familien wurden an die Dotter-Zeit vermittelt, damit Selim in ein Freizeit-Angebot integriert wird, um seine Sozialkontakte zu fördern. Eine Mitarbeiterin der Mobilen Praxis hatte ihn bereits im März 2020 kennengelernt und in den Kinderchor der Kirche begleitet. Dann kam Corona und Singen war nicht mehr möglich. Da unsere Mitarbeiterin in der Selims Schule als Betreuerin arbeitet, fragt der Junge sie nun immer und immer wieder, wann es denn endlich wieder los gehen würde mit dem Singen.

Im November 2021 war es dann soweit. Selim ging mit unserer Mitarbeiterin endlich wieder zur Chorprobe bzw. er hüpfte dorthin, denn er war so voller Vorfreude, dass er den ganzen Weg gehüpft ist. An diesem Nachmittag und an allen folgenden war Selim wie ausgewechselt und gar nicht mehr mit dem oft wütendem, in Konflikten verwickeltem Kind von früher zu vergleichen. Als der Chor begann für das jährliche Krippenspiel zu proben, übernahm Selim die Rolle einer der drei heiligen Könige. Die Eltern und die Schwester haben sehr stolz die Aufführung am Weihnachtstag in der Kirche angeschaut. Dass Majid und seine Familie muslimisch sind, war weder für Selim, noch seine Eltern oder die Kirche ein Problem. Im Gegenteil alle waren froh, dass Selim etwas gefunden hat, das ihm so viel Freude macht und alle waren sich einig, dass Gott für alle da ist.

 Familie 2

Im Februar erreicht uns eine Anfrage einer Grundschullehrerin für einen Schüler. Er sei oft müde im Unterricht und es werde ein übermäßiger Medienkonsum vermutet.  Der Kontakt mit der Familie war schnell hergestellt und die Hilfe begann innerhalb kürzester Zeit. Der Sohn berichtete ehrlich über seinen Medienkonsum und konnte mit der Betreuerin über Alternativen sprechen. Zusammen mit den Eltern wurden klare Absprachen getroffen: keine Medien nach 18 Uhr, dafür gemeinsame „Familien-Spiel-Zeit“ am Abend. Die Woche nach dem ersten Treffen berichtete die Familie, dass sie sich gut an die Abmachung haben halten können. Der Sohn gebe freiwillig Handy und Videospielkonsole ab und sei ausgeglichener. Er berichtete, dass er nicht mehr so müde sei und er sich besser auf die Schule konzentrieren könne. Zudem genieße er die gemeinsame Familien-Zeit am Abend. Es fanden noch zwei weitere Termine statt, in denen die Familie begleitet und unterstützt wurde Die Mutter berichtete, der Sohn habe vor der Dotter-Zeit sich nicht in seinen Medienkonsum reinreden lassen und sei bei Gesprächsversuchen sofort aufbrausend geworden. In den 4 Wochen der Dotter-Zeit habe er die Regeln aber gut angenommen und schnell akzeptiert.

Es hat eine andere Perspektive einer neutralen dritten Person als Impuls gebraucht. Durch die schnell gefundene, gemeinsame Ebene konnte dem Sohn gut gespiegelt werden, wie sich sein Verhalten in der Gegenwart, aber auch in Zukunft auswirken kann. Es wurde eine Basis geschaffen für ein reflektiertes Verhalten. So hat er zwar seine Medien am Abend aufgegeben, hat dafür aber wertvolle Zeit mit der Familie erhalten.

 Familie 3

Eine Familie mit 6 Kindern besucht schon länger das Dotter-Café. Darüber entstand der Kontakt zur Dotter-Zeit für Familien. Es geht um Unterstützung der Familie bei Behördengängen und einer allgemeinen Erziehungsberatung. Die beiden ältesten Kinder sind in einer Schule in Eberstadt und halten dort zusätzlich über die Ganztagsbetreuung Kontakt zur Sozialarbeiterin der Mobilen Praxis.

Die Mutter erhielt nach langer Zeit in Deutschland ihren deutschen Pass und konnte nun endlich wieder verreisen. Ihr war es sehr wichtig, ihre Familie wieder zu sehen, und sie beschloss im April 2021 mit ihrem ältesten Sohn in ihr Heimatland zu fliegen. Dort angekommen, möchte der Sohn nicht mehr nach Hause. Die Mutter war damit nicht einverstanden, konnte den Sohn aber nicht überzeugen, mit ihr zurück nach Deutschland zu kommen. In ihrer Not wand sich vertrauensvoll an die Sozialarbeiterin. Nach zwei Telefonaten, erst eine halbe Stunde mit der Mutter, am nächsten Tag 2-stündig mit Mutter und ihrem Sohn, blieb der Sohn zunächst bei seiner Entscheidung, dass er ein Jahr bei seinen Cousins bleiben und dort zur Schule gehen möchte. Letztendlich hat ihn jedoch das Argument überzeugt, dass er ja hier in Deutschland nur noch ein Jahr bis zu seinem Abschluss hat, und er danach frei ist, nach Südafrika zu reisen. Die Mutter und die Sozialarbeiterin waren sehr froh über diese Entscheidung.

Familie 4

Eine Schülerin einer weiterführenden Schule besuchte nur noch unregelmäßig bis gar nicht die Schule. Die Schulsozialarbeit vereinbarte mit der Mutter, dass eine Dotter-Zeit installiert wird. Über die Sommerferien gab es mehrere Termine, um die Problemlagen der Familie zu analysieren und anzugehen. Parallel lief ein Antrag beim Jugendamt, um eine Jugendhilfe – Maßnahme zu beginnen. Nach den Sommerferien gab es ein Gespräch mit der Schule und der Abmachung, dass die Schülerin zunächst in den Auszeitraum, einem Angebot der Schule, kommen kann. Sie schaffte es für ein paar Tage, auf dem Schulgelände zu bleiben und Arbeitsaufträge nachzuholen. Das Jugendamt wird nun auch tätig und es findet eine Übergabe statt. Obwohl damit die Dotter-Zeit beendet war, besteht für die Mutter und die Schülerin weiterhin ein wichtiger, vertrauensvoller Kontakt zur Schule und somit eine weitere Ressource, damit ein regelmäßiger Schulbesuch erreicht werden kann.

Die Fallbeispiele verdeutlichen gut, dass die Dotter-Zeit für Familien frühzeitig niederschwellige Hilfe anbieten und bei der Klärung von Konflikten helfen. Durch die unbürokratische schnelle Vermittlung kann vielen Familien geholfen werden, bevor Probleme und Konflikte zu groß werden. Wenn der Hilfebedarf größer ist, erfolgt eine Weitervermittlung an das Jugendamt oder andere Hilfen. Dies funktioniert gut und auch hier ist eine schnelle Hilfe über die Dotter-Zeit, bevor die anderen Hilfen anlaufen, sehr wertvoll.

Deutlich wird auch, dass die Vermittlung aus der Schulsozialarbeit oder dem Dotter-Café oder anderen Stellen sehr gut funktionieren und hier zwischen den verschiedenen Institutionen eine gute Basis für die Zusammenarbeit besteht. Die Zahl der Anfragen ist nach wie vor hoch. Auch im Jahr 2022 ist der Bedarf ungebremst hoch. Die Dotter-Zeit für Familien ist ein etabliertes und wichtiges Hilfsangebot in Eberstadt.

Elfriede Schnitzspan / Anne Akinsara-Minhans

 

Dotter-Digital: Gutenbergschule als Smart School 2022 ausgezeichnet

09.03.2022 / Die Gutenbergschule in Darmstadt-Eberstadt wurde am 09.03.2022 im Rahmen des Smart School-Wettbewerbs 2022 als Smart School ausgezeichnet. Damit wird die Gutenbergschule eine von 101 digitalen Vorreiterschulen in Deutschland und Teil des bundesweiten Smart School Netzwerks.

In Deutschland machen sich immer mehr Schulen mit Erfolg auf den Weg in die digitale Zukunft. Die besten unter ihnen zeichnet der Digitalverband Bitkom jedes Jahr als „Smart Schools“ aus – als digitale Vorreiterschulen. Mit der Auszeichnung als Smart School werden Schulen gewürdigt, die überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht haben und digitale Bildung schon heute praktisch realisieren. „Smart Schools“ vereinen digitale Infrastrukturen mit digitalen Inhalten und pädagogischen Konzepten sowie entsprechend qualifizierten Lehrkräften. Auf die Auszeichnung bewerben konnten sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt und umgesetzt haben sowie dieses um nachhaltiges Projektmanagement ergänzen.

„Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir durch die Bitcom e.V. als Smart School ausgezeichnet wurden. Das ist eine Anerkennung für das große Engagement des Kollegiums der Gutenbergschule im Bereich der
digitalen Bildung. Mein Dank gilt der Dotter-Stiftung und der Pacemaker Initiative, ohne deren Unterstützung dies nicht möglich gewesen wäre“, sagt Schulleiter Andreas Stüber.

„Kräfte vor Ort wecken und stärken ist Verpflichtung und Ansporn der Dotter-Stiftung. Jedes Kind verdient eine bestmögliche Begleitung seiner individuellen Fähigkeiten. Drei Jahre lang durften wir Schüler- und Lehrerschaft der Gutenbergschule auf einer spannenden Reise in die digitale Zukunft begleiten. Die Prämierung zur „Smart School“ erfüllt uns mit großer Freude. Diese Schule hat es verdient.“ Karl G. Dotter, Vorstandsvorsitzender der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung

„Digitale Technologien sind unerlässlich, damit alle Schülerinnen und Schüler jederzeit und unabhängig von der jeweiligen Corona-Situation am Unterricht teilhaben können“ – auch über die Pandemie hinaus, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Es gelte aber auch: „Digitale Bildung braucht Vorreiter. Es ist essenziell, digitale Schulen im ganzen Land sichtbar zu machen“. Smart Schools können mit ihren erfolgreichen integrativen Ansätzen aus digitaler Infrastruktur, pädagogischen Konzepten, digitalen Lerninhalten und umfassender Lehrkräftequalifizierung Hilfestellung und Inspiration für den digitalen Transformationsprozess jeder einzelnen Schule bieten. Der Digitalverband begrüßt deshalb auch das Vorhaben der Bundesregierung, Service-, Beratungs- und Vernetzungsangebote für Schulen zu schaffen. Ein zentrales Informationsangebot, Gutscheine für eine professionelle Digitalisierungsberatung sowie zuverlässige, rechtssichere datenschutzrechtliche Vorgaben für die Nutzung digitaler Angebote sollten Schulen künftig besser unterstützen. Wichtig ist, dass neben neuen Angeboten auch Transparenz über bestehende Initiativen geschaffen und Positivbeispiele und Erfolge hervorgehoben werden. Ziel ist es, in den kommenden Jahren flächendeckend „Smart Schools“ einzurichten, von denen andere Schulen lernen können. Weitere Informationen gibt es unter www.smart-school.de.

Bitkom e.V. wurde 1999 gegründet und vertritt heute mehr als 2.000 Mitgliedsunternehmen – darunter rund 1.000 leistungsstarke kleine und mittlere Unternehmen, über 500 Tech-Start-ups und nahezu die Hälfte der 40 DAX-Unternehmen sowie viele weitere Global Player. Übergeordnetes Ziel des Bitkom ist es, Deutschland zu einem führenden Digitalstandort zu machen, die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und Verwaltung voranzutreiben, digitale Souveränität zu stärken und eine breite gesellschaftliche Teilhabe an den digitalen Entwicklungen zu erreichen.

Die Gutenbergschule wird seit 2018 von der Dotter-Stiftung finanziell auf ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützt. Als umsetzender Partner ist zentral die Pacemaker Initiative verantwortlich. Sie unterstützt Schulen und weitere Bildungsinstitutionen dabei, den jeweils eigenen Weg in einer Kultur der Digitalität sinnvoll zu erschließen und sicher zu beschreiten. Durch zielgerichtete Beratung zur Schulentwicklung sowie passgenaue Fortbildung von Lehrer- und Schülerschaft unterstützt sie bei der zeitgemäßen Etablierung von Unterricht. Ein Fokus liegt dabei auf der Aktivierung der Schülerinnen und Schüler, sodass Lehrende und Lernende gleichermaßen ihre Schulkultur weiterentwickeln.

Dotter-Parcours eröffnet!

Forograf: Christoph Rau
Eröffnung des Dotter-Parcours' bei strahlendem Sonnenschein (v.l.n.r. Guido Carls, Dr. Jürgen Frei, Dieter Wichmann, Karl G. Dotter, Ludwig Achenbach M.A.)

02.07.2021 / Am Freitag, 2. Juli 2021 wurde bei schönstem Sommerwetter der Dotter-Parcours eröffnet. Anwesend waren Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung  und  Dr. Jürgen Frei, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, als Vertreter unseres Projektpartners Guido Carls und Dieter Wichmann von der TG 07 Eberstadt e.V. sowie Bezirksverwalter Ludwig Achenbach und Sportamtsleiter Martin Westermann. Ab sofort können Wanderer, Jogger und alle Bewegungsbegeisterten den Rundweg  über 10 Kilometer durch die Eberstädter Streuobstwiesen genießen.  Für weniger geübte Sportler gibt es eine kürzere Streckenvariante von 7 Kilometern Länge.  Die Idee zum Dotter-Parcours hatte Dr. Jürgen Frei bereits 2016 beim Himmelsleiterlauf. An der Verwirklichung der Idee waren zahlreiche Akteure beteiligt, darunter Forstamt, Untere Naturschutzbehörde und Straßenbauamt, denen wir an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Unterstützung danken.

 

Dotter-Digital und Gutenbergschule auf YouTube

04.03.2021 / Am Dienstag, 02.03.2021 fand eine online-Diskussion "Digitalisierung an Darmstadts Schulen gestalten" statt, zu der die GRÜNEN eingeladen hatten. Unter den knapp 50 Diskutantinnen und Diskutanten waren auch Benjamin C. Christ, Projektleiter Dotter-Digital, und Andreas Stüber, Schulleiter der Gutenbergschule, die unser dort verortetes, größtes Projekt als Best-practice-Beispiel ins rechte Licht gerückt haben.  „Dotter-Digital" wurde 2018 auf Initiative des zwischenzeitlich leider verstorbenen Beiratsmitglieds der Dotter-Stiftung Matthias Götz an der Gutenbergschule Darmstadt-Eberstadt initiiert. Dadurch war es dieser weiterführenden Schule als einer der wenigen Schulen in Darmstadt möglich, den Schulbetrieb unmittelbar nach Beginn der Corona- Pandemie an die neuen Anforderungen anzupassen. Sehen Sie sich hier den relevanten Ausschnitt an. Die ganze Diskussion finden Sie hier (Infos zu Dotter-Digital ab 01:11:18).

Weitere Infos zu Dotter-Digital finden Sie auf der Website des Projekts www.dotter.digital.

 

Abschlussdokumentation 1. Staffel StadtteilHistoriker ab sofort verfügbar

Titelseite der Abschlussdokumentation (Entwurf: Elke Lang/polynox)

06.01.2021 / Die Abschlussdokumentation der 1. Staffel der Eberstädter StadtteilHistoriker liegt ab sofort bei der Buchhandlung Schlapp in Eberstadt, Tel. 06151 / 593833 zur Abholung bereit. Die reich bebilderte Broschüre im Format DIN A4 umfasst 64 Seiten und enthält Beiträge zu folgenden Themen: Press Maschinenfabrik GmbH & Co., Zwangsarbeit in Eberstadt, Das Frankensteinisch-Schönburger Haus, Geschichte der Marienhöhe in Darmstadt-Eberstadt, Die Eberstädter Brauereien, Wein in Eberstadt, Was woa dann doo do? (Eberstädter Bauprojekte 2013 - 2016), Das Eberstädter Rathaus, Eine Waldtopographie Eberstadts bis zur Barockzeit, Die evangelische Marienschwesternschaft und Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts.

Wenn Sie Interesse an den Langfassungen der jeweiligen Themen haben, schreiben Sie eine E-Mail an s.meder (at) dotter-stiftung.de

Radiotipp: Auf rechter Straße – Live-Interview mit Dr. Joachim Schmidt am 6. November 2020, ca. 17:00 Uhr

06.11.2020 / Heute hätte unsere Buchpräsentation „Auf rechter Straße“ stattfinden sollen. Wir mussten sie aus den bekannten Gründen leider absagen. Immerhin gibt es aber zwei Lichtblicke zu vermelden: Zum einen wird heute gegen 17.00 Uhr in der Hörfunk-Sendung „Musik am Nachmittag“ auf hr2 kultur  im aktuellen Kulturgespräch Daniela Baumeister live mit dem Autor Dr. Joachim Schmidt sprechen und ihn zu seinem Buch interviewen – eischalten lohnt sich also.

Zum anderen steht der Ausweichtermin fest, es ist Sonntag, 30.05.2021. Bitte notieren Sie sich schon jetzt diesen Termin. Details zu den Anmelde-Modalitäten folgen Mitte April 2021.

Immer noch hörenswert: Das Hörfunkfeature von Dr. Joachim Schmidt: Auf rechter Straße. Wie sich ein evangelischer Pfarrer dem Nationalsozialismus unterwarf. Sie finden das Feature in der hr2-App, und auch hier als Podcast.

 

Zum Buch selbst:

Cover des Buches "Auf rechter Straße" von Dr. Joachim Schmidt. Entwurf: Elke Lang, polynox

Der evangelische Pfarrer Wolfgang Weißgerber in Darmstadt-Eberstadt (1900-1984) hatte zwei Leidenschaften: Seine Jugend- und seine Pressearbeit. Als die Nationalsozialisten 1933 daran gingen, sich alle Lebensbereiche in Deutschland zu unterwerfen, glaubte er, durch Paktieren mit der NDSAP seine bis dahin sehr erfolgreiche Arbeit schützen zu können. Er trat in die SA ein und wurde Mitglied der NS-Reichsschrifttumskammer. Aber binnen eines Jahres war seine Gemeindejugend in die HJ eingegliedert, und sein Gemeindeblatt geriet unter immer stärkeren Druck.

Weißgerber leistete keinen Widerstand, sondern passte sich an und schrieb bis zum Ende seines Gemeindeblatts 1941 immer härtere Leitartikel im Sinne der NS-Propaganda. Als nach dem Krieg einer seiner Texte in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde, tat er das als „Verunglimpfung von kommunistischer Seite zur Herabwürdigung der Kirche“ ab. Fast 40 Jahre lang predigte er seiner Gemeinde das Erbarmen Gottes für den reuigen Sünder. In eigener Sache blieb er bis zu seinem Tod stumm – wie fast alle seiner Generation.

 

Das Buch ist im Darmstädter Justus von Liebig-Verlag erschienen und zum Preis von 12,95 Euro im stationären und im online-Buchhandel erhältlich.

Juden in Eberstadt von Michael Zimmermann – jetzt im Buchhandel erhältlich.

Bei einer gut besuchten Buchpräsentation (Lesung: Martin Müller, musikalische Umrahmung: Roman Kuperschmidt - Klarinette) am Freitag, 08.11.2019 in der Aula der Guenbergschule Eberstadt wurde der interessierten Öffentlichkeit und der Presse das Buch JUDEN IN EBERSTADT des ortsansässigen Autors Michael Zimmermann vorgestellt. In der gut zweistündigen Veranstaltung an einem geschichtsträchtigen Datum, der Oberbürgermeister Jochen Partsch ein bewegendes und bemerkenswertes Grußwort voranstellte, wurde  ein repräsentativer Querschnitt aus dem Buch vorgestellt. Michael Zimmermann selbst stellte sich nach der Buchpräsentation den Fragen des gut hundertköpfigen Publikums und signierte auf Wunsch sein Buch.

 

Titel des Buches "Juden in Eberstadt", Entwurf: Elke Lang, polynox

Das Buch ist im Justus von Liebig-Verlag Darmstadt erschienen und in allen Buchhandlungen, z.B. der  Buchhandlung H.L. Schlapp, Heidelberger Landstr. 190, 64297 Darmstadt, Tel. 06151 / 59 38 33, Email eberstadt@schlapp.de zum Preis von 15 Euro erhältlich. Der Erlös kommt den von uns unterstützten Programmen gegen Gewalt, Antisemitismus und Rassismus in Eberstädter Schulen zugute. Sämtliche Kosten der Publikation trägt die Stiftung.

Die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung ist dankbar und glücklich, auf diese Weise dazu beizutragen, die Erinnerung an die jüdischen Bürger ihrer Heimatgemeinde wach zu halten.

 

Aktuelles aus der Stiftung

Heidi Bittlingmaier verstärkt die Geschäftsstelle

01.07.2022 / Seit Anfang Juli hat die Geschäftsstelle der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Eberstadt eine neue Kollegin: Frau Heidi Bittlingmaier verstärkt das Team als Stiftungsreferentin. Sie wird hauptsächlich im Bereich Fördermanagement tätig sein, aber auch überall dort anpacken, wo gerade eine helfende Hand gebraucht wird. Frau Bittlingmaier konnte viele Jahre Berufserfahrung im Finanzbereich sammeln, wie etwa bei der Mannheimer Versicherung, bei PricewaterhouseCoopers und der Deutschen Vermögensberatung, bevor sie 2017 in den NonProfit Sektor wechselte. Im Anschluss daran war sie bei der Karl Kübel Stiftung zuständig für den Bereich Fundraising, den sie im Anschluss daran bei der Bethanien Diakonissen-Stiftung mit aufgebaut hat. Sie freut sich nun auf die neue Herausforderung bei der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung. Wir wünschen Ihr einen guten Einstieg und viel Freude bei Ihrer neuen Tätigkeit.

 

Pfarrer Christoph Nowak tritt in Beirat der Dotter-Stiftung ein

Pfarrer Christoph Nowak ist seit 1. Mai 2022 Beirat der Dotter-Stiftung. (Fotocrredit: Markus Nowak)

01.05.2022 / Pfarrer Christoph Nowak tritt im Rahmen des „Pastoralen Weges“ die Nachfolge von Pfarrer Kai Hüsemann an St. Josef an. Durch dieses Amt ist er Mitglied des Beirats der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, die ihn herzlich in seiner neuen Funktion begrüßt und alles Gute und Gottes Segen für seine Beirats-Tätigkeit wünscht. Christoph Nowak wurde am 25. Juli 1981 in Neisse geboren und ist in Laubach aufgewachsen, wo er Teil der Pfarrgemeinde St. Elisabeth war. Nach seinem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Mainz und Rom, er absolvierte während seines Studiums Praktika in Freiburg, Mainz-Kastel und Mainz.

Am 5. April 2008 wurde er durch Weihbischof Neymeyr zum Diakon geweiht und absolvierte sein Diakonatskpraktikum in der Pfarrgruppe Zaybachtal (Schwerpunkt: Mainz-Bretzenheim). Seine Priesterweihe folgte am 27. Juni 2009 durch Karl Kardinal Lehmann. Von August 2009 bis Juli 2021 war er Kaplan der Pfarrgruppe Alsfeld-Homberg; seit dem 1. September 2012 ist er Pfarrer der Pfarrei St. Antonius v. Padua in Pfungstadt.

Im Juni 2017 machte er seinen Abschluss zum systemischen Berater (DGSF), im Juni 2021 folgte der Abschluss der mehrjährigen Qualifikation als systemischer Supervisor, Coach und Organisationsberater (DGSF). Seit dem 1. Mai 2021 ist er Pfarradministrator für die Pfarrei St. Bonifatius in Seeheim-Jugenheim und Bickenbach unter Beibehaltung aller bisherigen Aufgaben, am 24. April 2022 erfolgte die Ernennung zum Leiter des Pastoralraumes Darmstadt Südost durch Bischof Peter Kohlgraf.

Seit dem 1. Mai 2022 ist Christoph Nowak Pfarradministrator für die Pfarreien St. Josef und St. Georg in Darmstadt-Eberstadt unter Beibehaltung aller bisherigen Aufgaben.

Virtuelles Nachbarschaftszentrum www.gemeinsam-eberstadt.de

05.04.2022 / Die Trägergemeinschaft „Gemeinsam stark in Ebertstadt“ hat heute anlässlich einer Pressekonferenz im Dotter-Café, dem offenen Treff für Eltern und Kinder in Eberstadt-Süd, die Website www.gemeinsam-eberstadt.de vorgestellt und damit gleichsam ein Zentrum für Familien, Senior:innen und interessierte Menschen eröffnet. Das Kurzkonzept des Zentrums finden Sie hier.

Großer Bahnhof vor dem Dotter-Café, dem Ort der Pressekonferenz. (Fotograf: Christoph Rau)

Die Website bündelt und präsentiert Angebote der Träger, also der AG Kinder und Jugend, der Bezirksverwaltung Eberstadt, dem Büro für Sozialplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Caritas Gemeinwesenarbeit Darmstadt-Eberstadt, der Dotter-Stiftung, der Eberschaftshilfe, der Evangelischen Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd, der kath. Kindertagesstäte St. Georg und der Mobilen Praxis. Die Website befindet sich derzeit noch im Aufbau, bietet aber bereits eine Fülle von Veranstaltungen, darunter Angebote im Kinderhaus Paradies, Spieletreffs, Offene Treffs für geflüchtete Familien aus der Ukraine oder die Anmeldungsmöglichkeit für Schwimmkurse.

Die Angebote selbst finden dezentral bei den jeweiligen Trägern statt. Der Aufbau der Website wurde von der in Eberstadt ansässigen Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung finanziert, für die Zukunft ist geplant, das Nachbarschaftszentrum auch als begehbaren Ort in Eberstadt-Süd zu etablieren.

Freude bei Karl G. Dotter und Elfriede Schnitzspan über den Start der neuen Website. (Fotograf: Christoph Rau)

Hierzu Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Auch im Stadtteil Eberstadt gibt es zum Glück viele engagierte Menschen, die Verantwortung für ihr eigenes Umfeld übernehmen. Dies ist ein Reichtum Darmstadts in allen Teilen und Wohnquartieren der Stadt. Entscheidend ist hier der innovative Netzwerkgedanke und die Kooperation von Personen und Institutionen für das Gemeinwohl und den Zusammenhalt der Gesellschaft vor Ort. So werden auch die vorhandenen Mittel möglichst ressourcensparend eingesetzt. Allen Förderern von Land Hessen bis Dotter-Stiftung ist sehr herzlich zu danken. Dem Projekt wünschen wir viel Erfolg!“

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz: „Ich freue mich sehr, dass das neue digitale Nachbarschaftszentrum die vielfältige Angebotslandschaft der sozialen Träger in Eberstadt ergänzt und zukünftig als Schnittstelle und Ressource für das Quartier zur Verfügung steht. Mein besonderer Dank geht an alle Beteiligten, die dieses Projekt mit viel Engagement ins Leben gerufen haben.“

Ludwig Achenbach, Bezirksverwalter von Eberstadt, sagt zum virtuellen Nachbarschaftszentrum: „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, aber die Kräfte, die schon da sind, sinnvoll zusammenfassen. Dabei können wiederum neue Ideen und Synergien entstehen. Im Sinne der Subsidiarität kommt hier dem Ehrenamt, nichtstaatlichen Institutionen und eigenverantwortlichem Engagement eine große Bedeutung zu, ebenso wie der Förderung durch die Dotter-Stiftung. Sinnvollerweise erfolgt dies alles in enger Zusammenarbeit und mit großer Unterstützung durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Für dies alles sind wir in und für Eberstadt außerordentlich dankbar. “

Grün ist die Hoffnung, auch an trüben Apriltagen! (Fotograf: Christoph Rau)

Die Entwicklungsarbeit der Website hat 3 Monate in Anspruch genommen und war zunächst davon geprägt, die Aktivitäten der unterschiedlichen Akteure zu sichten und sinnvoll zu kategorisieren. Anwenderfreundlichkeit und Übersichtlichkeit standen hierbei im Vordergrund. Das virtuelle Nachbarschaftszentrum ist ein work in progress, es wird im Lauf der Zeit noch weitere Angebote und Informationsmöglichkeiten bieten und somit an Attraktivität gewinnen. Koordiniert wird Gemeinsam stark in Eberstadt von der Mobilen Praxis. Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Geschäftsführerin der Mobilen Praxis, freut sich: „Wir haben es geschafft, die Kräfte vor Ort zu bündeln und das erste Zentrum für Familien, Senior:innen und interessierte Menschen im Süden Darmstadts zu eröffnen. Wir wünschen uns, dass dadurch die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote vor Ort noch stärker sichtbar und wahrgenommen werden. Ich bin sicher, dass die Lebensqualität in Eberstadt durch unsere Initiative weiter steigen wird.“

Das Land Hessen fördert „Gemeinsam stark in Eberstadt“ mit 18.000 Euro. Besonders herausgehoben wurde in der Förderzusagen das Netzwerk der Institutionen, das als Trägergemeinschaft fungiert. Diese Arbeitsweise wurde als „zukunftsweisend“ hervorgehoben.

 

Ansprechpartnerin in allen Fragen zum Zentrum für Familien, Senior:innen und interessierte Menschen „Gemeinsam stark in Eberstadt“:

 

Anne Akinsara-Minhans  |  Geschäftsstelle Mobile Praxis  |  Grenzallee 4-6  |  64297 Darmstadt

Tel.: 06151-5043992 | Mail: info@gemeinsam-eberstadt.de

Schwimmkurse für Eberstädter Grundschulkinder

10.01.2022 / Schon vor der Corona-Pandemie haben viele Schülerinnen und Schüler die Grundschule als Nichtschwimmer verlassen. Die monatelangen Schließungen der Schwimmbäder während der Pandemie haben die Situation noch verschlimmert. Schwimmkurse sind schwer zu organisieren. Das bedeutet: Immer weniger Kinder lernen richtig schwimmen. Das wiederum bedeutet, dass in späteren Lebensjahren, besonders in der Pubertät und im frühen Erwachsenenalter, die Gefahr von tödlichen Badeunfällen durch Ertrinken deutlich ansteigt.

In Eberstadt haben sich die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, die Mobile Praxis gGmbH und die DLRG Eberstadt e.V. mit der Ludwig-Schwamb-Schule und der Wilhelm-Hauff-Schule zusammengeschlossen und Schwimmkurse für bislang 18 Schülerinnen und Schüler organisiert. In zwei Gruppen zu je 9 Teilnehmern lernen die Kinder das Schwimmen. Spaß und Spiel stehen dabei im Vordergrund. Mit Übungen wie dem Krokodil (Flach wandern auf den Beckenstufen), dem Stier (mit der Nase unter Wasser ausatmen) oder dem Seestern (Liegen in Bauch -oder Rückenlage) fällt das Lernen ganz leicht. Alles dient dazu, den Kindern ein Gefühl für das Wasser zu vermitteln und sie die Angst vor dem nassen Element verlieren zu lassen. Den Kindern stehen vier Trainerinnen und Trainer der DLRG zu Seite. Der Kurs beginnt immer mit einem Anfangsritual, danach erst werden Übungen in der Gruppe und individuell je nach Fortschritt der Kinder gemacht. Auch für die An- und Abfahrt ist gesorgt. Die Kinder werden mit einem Bus in Eberstadt abgeholt, zum Nordbad gefahren und wieder zurück nach Eberstadt gebracht. Finanziert werden die Bahnmiete in den Schwimmbädern, die Kurse und die Fahrten von der Dotter-Stiftung. Die Initiative dazu kam bereits im Spätsommer 2021 von Dr. Jürgen Frei, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden.

Dr. Frei sagt zum Projekt: „Kinder haben viel Freude am Spiel mit und im Wasser. Aber natürlich lauern nicht nur in fließenden Gewässern, sondern sogar im Schwimmbad Gefahren. Auch für Kinder, die schwimmen können, aber wieviel mehr für solche, die es nicht können. Durch die Pandemie haben viele nicht schwimmen lernen können. Es ist daher extrem wichtig, dass wir alles tun, um unsere Kinder vor diesen Gefahren zu schützen, indem sie das unter fachmännischer Anleitung lernen. Dazu wollen wir als Dotter-Stiftung im Interesse unserer Eberstädter Kinder beitragen, damit keine Unglücke passieren.“
Die erste Auflage dieser Kurse läuft von November 2021 bis zu den Osterferien 2022. Es gibt aber schon Gespräche zwischen Mobiler Praxis, Dotter-Stiftung und DLRG darüber, ob das Angebot danach weiter fortgeführt werden kann.

Elfriede Schnitzspan komplettiert Beirat der Dotter-Stiftung

Fotograf: Mike Haller
Neu im Beirat der Dotter-Stiftung: Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Geschäftsführerin der Mobile Praxis gGmbH.

01.10.2021 / Der Vorstand der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Darmstadt-Eberstadt freut sich sehr, mitteilen zu können, dass der seit dem Tod von Matthias Götz (+2019) vakante Platz im Beirat ab dem 1. Oktober 2021 wieder besetzt ist. Der Vorstand hat Frau Elfriede Schnitzspan, Gründerin und Geschäftsführerin der Mobilen Praxis gGmbH, in den Beirat berufen; Frau Schnitzspan hat die Berufung gerne angenommen. Der Vorstand ist überzeugt, dass Frau Schnitzspan aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im sozialen Bereich, ihrer Persönlichkeit und ihrer exzellenten Vernetzung in Eberstadt eine wertvolle Ergänzung des Beirates sein und im Sinne der Intentionen des Stifterpaares und damit zum Wohle Eberstadt handeln wird.
Elfriede Schnitzspan hat in einem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern Karl G. Dotter und Dr. Jürgen Frei am 27. September 2021 dieses Angebot sehr gerne angenommen und es als eine Ehre bezeichnet, Beirätin sein zu dürfen. Sie sagt weiter: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und stelle gerne meine Energie, Kenntnisse und Erfahrungen im sozialen Bereich auf diesem Wege der Dotter-Stiftung und dem Stadtteil Eberstadt zur Verfügung. Auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Beirat freue ich mich und denke, dass wir weiterhin viele sinnvolle Projekte für die Menschen in Eberstadt auf den Weg bringen werden.“
Ludwig Achenbach, Vorsitzender des Beirates und Bezirksverwalter von Eberstadt, begrüßt die Entscheidung: „Wir freuen uns im Beirat sehr, Elfriede Schnitzspan als neue Kollegin begrüßen zu können. Sie ist uns bestens bekannt und mit den Eberstädter Themen sehr gut vertraut. Die Berufung von Frau Schnitzspan wird fachlich wie menschlich eine große Bereicherung für unsere Zusammenarbeit sein. Mit der Berufung der ersten Frau in eines der beiden verfassungsgemäßen Organe der Dotter-Stiftung beschreitet diese einen richtigen Weg.“
Karl G. Dotter, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Dotter-Stiftung und Großneffe des Stifters Hans Erich Dotter: „Frau Schnitzspan ist der Dotter-Stiftung schon seit 2015 bestens bekannt und es war in all den Jahren eine wahre Freude, mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Stiftung und ganz Eberstadt haben von ihrer hervorragenden Kenntnis der Situation vor Ort profitiert. Einige ihrer guten Vorschläge wurden von uns prompt umgesetzt. Insbesondere zu nennen ist hier das von Eberstädter Müttern und Vätern mit Kleinkindern gern besuchte Dotter-Café. Wie schon in den vergangenen Jahren freue ich mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Frau Schnitzspan und wünsche ihr und dem Team der fünf Beiräte viel Erfolg - zum Wohle der Eberstädter Bevölkerung.“
Neben Ludwig Achenbach und Elfriede Schnitzspan gehören dem fünfköpfigen Beirat die jeweiligen Pfarrer der Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde – derzeit Jonas Bauer – und der kath. Kirchengemeinde St. Josef und St. Georg – derzeit Kai Hüsemann – sowie Hans-Dieter Schöneck, langjähriger Weggefährte und Berater von Hans Erich Dotter, an. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei Förderentscheidungen zu beraten und kann auch durch Projektvorschläge eigene Impulse setzen.

 

Der Imagefilm der Dotter-Stiftung ab sofort auf YouTube!

25.06.2021 / Der Imagefilm der Dotter-Stiftung ist fertig und ab sofort auf YouTube! In gut drei Minuten gewinnen Sie einen Eindruck von der Stiftung und ihren Projekte in ihrer ganzen Vielfalt. Ob "Eberstadt an einem Tisch", der Circus Waldoni, die Dotter-Konzerte oder Projekte an der Wilhelm-Hauff-Schule und der Gutenbergschule - die Dotter-Stiftung fühlt sich dem Auftrag ihres Stifterpaares verpflichtet. "Kräfte vor Ort wecken und stärken" ist unser Motto, und wir setzen es gerne zum Wohle von Eberstadt um. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ansehen unseres Imagefilms.

 

35. Dotter-Konzert: Die Fledermaus à trois – ab sofort auf YouTube!

20.03.2021 / Ab sofort auf dem YouTube-Kanal der Dotter-Stiftung: Das Video zum 35. Dotter-Konzert "Die Fledermaus à trois" mit Michael Quast und Sabine Fischmann in allen Rollen und Markus Neumeyer als Orchester am Klavier.

 

Dotter-Stiftung jetzt mit eigenem YouTube-Kanal!

08.01.2021 / Die Corona-Pandemie hat als Kollateralnutzen auch bei der Dotter-Stiftung einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Unter anderem haben wir seit kurzem unserer eigenen YouTube-Kanal Dotter-Stiftung. Dort werden nach und nach Filme, Trailer und Dokumentationen der Stiftungsarbeit veröffentlicht - seien Sie gespannt! Den Anfang macht ein Trailer zum Liederabend vom 18. und 19.09.2020, dem 32. Dotter-Konzert mit Margarete Joswig (Mezzosopran) und Gerold Huber (Klavier). Die beiden Künstler haben sich beim "Rheinlegendchen" von Gustav Mahler filmen lassen - viel Freude beim Anhören, Ansehen und Schwelgen in Erinnerungen! Herzlichen Dank an Lara Olbeter und FalkFilm für den schönen Mitschnitt!